Informationen für geflüchtete Frauen (Handlungsfeld II)

Flyer-Logo_HandlungsfelderDie Infoveranstaltungen richten sich in erster Linie an geflüchtete Frauen und Mädchen. Es können auch Foren angeboten werden, die sich mit den entsprechenden Themen an Männer richten (ausschließlich auf eine gleichberechtigte Stellung von Männern und Frauen abzielende Thematik). Außerdem können Veranstaltungen mit einheimischen und zugewanderten Frauen gemeinsam durchgeführt werden. Dies unterstützt einerseits die Integration in der Kommune und andererseits können Voraussetzungen geschaffen werden, um Perspektiven, die in den Veranstaltungen aufgeworfen wurden, zukünftig weiter interkulturell zu verfolgen.

Es wurden drei Themenblöcke festgelegt, die alle das Kernziel der Stärkung der Gleichstellung von Frauen und Männern haben:

  • "Alltag in Deutschland" - hier soll es um Integrationswege, Arbeit oder Finanzen gehen
  • "Meine Kommune" behandelt die örtlichen Schulen und Kitas, die Ämter oder welche Freizeitangebote die eigene Kommune hat
  • "Meine Familie" - hier geht es um Familienstrukturen, Kindererziehung, Gesundheit sowie Alter und Pflege

Dieses Handlungsfeld bietet viel Raum für Kreativität. Es können Einzelveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen organisiert werden. Die Informationen können zu einzelnen oder zu allen Themenblöcken angeboten werden. Die Antragstellerin kann auch an mehreren Orten ihres Einzugsgebietes die Infoveranstaltungen durchführen. Eine Kooperation mehrerer Gleichstellungsbeauftragter für eine Veranstaltungsreihe ist wünschenswert.

Diese Veranstaltungen können ebenfalls in laufende Formate (Frauenfrühstückstreffen, interkulturelle Treffen, Sprachangebote und Ähnliches) eingebunden sein oder dazu dienen, solche zu initiieren, die dann außerhalb des Aktionsprogramms weitergeführt werden. Es bietet sich an, lokale Referentinnen oder Referenten für die Veranstaltungen anzufragen (z.B. FinanzFachFrauen zum Thema Geld oder BISS-Stellen zum Thema häusliche Gewalt).

Förderfähige Kosten sind z.B. Honorarkosten, externe Planungskosten, Fahrtkosten der Referentin oder des Referenten, eine selbstorganisierte Kinderbetreuung, Raummiete, Verbrauchsmaterialien, Verpflegungskosten, Druckkosten etc. Es ist auch möglich, die Kosten für die Anreise der geflüchteten Frauen bei Mitfahrgelegenheiten und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erstatten. (Ein Quittungsformular finden Sie hier zum Download).


‹‹ zurück