Stark im Beruf | Erwerbsperspektiven für geflüchtete Mütter

Das Bundesfamilienministerium weitet das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf" aus, das für Mütter mit Migrationshintergrund konzipiert ist. Dazu werden in 2017 und 2018 im Rahmen des Programms an 35 Orten zusätzliche Angebote speziell für geflüchtete Mütter angeboten, um sie bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Eine halbe Million Mädchen und Frauen haben in den letzten vier Jahren in Deutschland Schutz gesucht. Drei Viertel der Frauen haben Kinder. Sie stehen vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen den Familienalltag managen und gleichzeitig den Einstieg in die deutsche Gesellschaft meistern. Sie wollen sich einbringen und eine deutliche Mehrheit von ihnen möchte hier auch erwerbstätig sein.

Hintergrund
Das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" bietet Müttern an bundesweit 80 Kontaktstellen Starthilfe beim Berufseinstieg. Hohe Vermittlungsquoten und eine starke Nachfrage belegen die Motivation der Mütter, erwerbstätig zu werden: Zwei Drittel der Teilnehmerinnen haben nach "Stark im Beruf" einen Erwerbsfokus. Das Bundesprogramm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in der ersten Förderphase von Februar 2015 bis Ende 2018 gefördert.


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